Rauhellern und Heinseter

Bereits zum zweiten Frühstück erreichen wir Rauhellern. Zuerst überrascht uns ein Rollstuhl. Eine Norwegerin im Rollstuhl ist hier mit Langlaufski unterwegs. Mutig und bewundernswert! Fortbewegung nur mit den Stöcken bei doch sehr hartem und eisigem Schnee.

Der Ski von Andreas muss wieder repariert werden. Klebeband haben wir keines mehr. Wir überlegen alle möglichen Reparaturvarianten: Schrauben?, Pflaster?, geschmolzener Kunststoff???

Wir wollen gerade den Hüttenwart nach Werkzeug und Reparaturmaterial fragen, als wir im kleinen Shop der Hütte die notwendigen Utensilien entdecken: "Gorillaband" als Doppelklebeband und als starkes Textilband mit einfacher Klebeseite. Mit der Kombination beider Klebebänder gelingt es uns, die Lauffläche unter dem Ski zu fixieren.

Auch die Füße von Felix brauchen Pflege und Pflaster.

Dem weiteren Fortgang der Tour steht nun nichts mehr im Wege.

Am späten Vormittag geht es bergauf – bergab 14 Kilometer weiter nach Heinseter, einer privaten, bewirtschafteten Hütte. Vor allem die letzte Abfahrt nach Heinseter über den leicht angefirnten Schnee macht richtig Laune. Die Aussichten auf Kaffee und die Möglichkeit, unsere Schlafsäcke wieder einmal zu trocknen, führen zu der Entscheidung bei der Hütte zu zelten.

Und verbringen den Abend mit "typischen Tätigkeiten".

Wieder bringt uns das Geglucker der Schneehühner in den Schlaf.

20 Kilometer

Weiter: Tuva

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